Page 4 - Heiligenhauser Magazin 01 2025
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Rechtsextremisten landeten und bei den Prognosen
schnell die AFD hinter der CDU auf dem zweiten Platz
lag. Da wurden warnende Stimmen hörbar – vor allem
von Senioren, die die Anfänge des Zweiten Weltkrieges
und die spartanische Zeit nach dem Ende in negativer
Erinnerung hatten. Da war oft hörbar: „Es darf nie
wieder ein 1933 geben“.
Nun sind die Würfel gefallen, wie immer bei solchen
Wahlen sind die Ergebnisse für die Einen positiv und
für die Anderen negativ. In Heiligenhaus gewann die
CDU, Friedrich Merz dürfte Kanzler werden. Genaues
war zu Redaktionsschluss noch offen. Bleibt die
Hoffnung, dass relativ schnell wieder relevante und
zukunftsweisende Inhalte einer Demokratie kons-
tant das Land regieren: zur Zufriedenheit und zum
Wohlfühlen der Bevölkerung – und das in Frieden und
Freiheit – auch zum Wohle der europäischen Völker-
gemeinschaft. Ganz im Sinne des Lyrikers Uhland:
Nun armes Herz, vergiss der Qual –
Nun muss sich alles, alles wenden
„Neues Jahr – neues Glück“, sagt lapidar der Volks-
mund. Aber das Glück ist ein einsamer Jäger, der
seine Pfeile sparsam und meist wahllos aussendet.
Die Mitglieder der Stadtmarketing-Arbeitskreise wün-
schen Ihnen, dass Sie oft von den Pfeilen getroffen
werden: dass Gesundheit, Wohlergehen, Freude und
Erfolg Ihr Leben reich machen. Mögen Frieden, Liebe
und Freundschaft innerhalb ihrer Familien und ihrem
Umfeld dazu beitragen, die Nachrichten über Mes-
serstecherei und Anschläge auf unschuldige Bürger,
ebenfalls das weltweite große Leid und die Not unter
den zerstrittenen Völkern, besser zu ertragen sind.
Bürgermeister Beck würdigte bei seinem letzten
städtischen Neujahrsempfang nicht nur die vielen
Aktionen und das ehrenamtliche Engagement der
Stadtmarketing-Arbeitskreise innerhalb von drei
Jahrzehnten, sondern dankte allgemein den Hunder-
ten von Ehrenamtlern in den Vereinen, Verbänden
und Institutionen der Kommune. Beck lobte und
deklarierte ihren Einsatz als wesentlichen Beitrag
zu einer positiven und liebenswerten Entwicklung
der Stadt. Er betonte, „das Engagement wird weit
über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommen, auch
den städtebaulichen und strukturellen Wandel der