Page 66 - 30 Jahre Stadtmarketing – Chronik
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Arbeitskreis Industrie,
Gewerbe, Dienstleistung
Sprecher Ulf Zimmermann.
Vertreter Karl-Christian Woelm
Für Ulf Zimmermann, den AK Sprecher und
Geschäftsführenden Gesellschafter der Firma
HELBAKO hieß Stadtmarketing von Anfang an
„Partnerschaft zwischen Bürgern“. Die Schwer-
punkte innerhalb des Arbeitskreises waren:
n Bildung von Unternehmens Netzwerken
n Durchführung der Heiligenhauser
Stadtgespräche
n Publikation: Werk- und Wohnstadt
Heiligenhaus
n Kooperation mit Heiligenhauser Firmen
n Durchführung von StudentInnen-Workshops
zur Stadtentwicklung
n Mitarbeit bei der Gründung der Schlüsselregion
Ulf Zimmermann betonte immer wieder: „Wir sind
in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirt-
schaftsförderung Ansprechpartner für die Ansied-
lung, Erweiterung und Neugründung von Unter-
nehmen in den ausgewiesenen Industriegebieten
und neuen Freifl ächen. Wir sprechen zu ihnen
von Unternehmer zu Unternehmer, von Bürger zu
Bürger, von Mensch zu Mensch. Wir stehen ihnen
mit Rat und Tat zur Seite. Dabei arbeiten wir eng
und vertrauensvoll mit der Stadtverwaltung und
vielen Interessengemeinschaften von Heiligen-
haus zusammen.
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Wir setzen uns dafür ein: Die industrielle Tradition
primär mittelständischer Industrie zu stärken und
vorausschauend Strukturmaßnahmen zu erarbei-
ten, um die Vielfalt der angebotenen Arbeitsplätze
zu erhöhen. Wir aktivieren den Knowhow-Transfer
mit den umliegenden Hochschulen und Handels-
kammern. Wir ergreifen Initiativen zur beruf-
lichen Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel die
Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort
Heiligenhaus mit seinen attraktiven Einkaufs- und
Arbeitsmöglichkeiten zu gestalten und auszu-
bauen.“
Auf die Initiative des damaligen Ersten/Techni-
schen Beigeordneten Harald Flügge und unter der
Ägide des Stadtmarketing-Arbeitskreises Indus-
trie mit den Herren Hans O. Rasche, Ulf Zimmer-
mann, Karl-Christian Woelm, Marcel Glaubacker,
Raimund Hölscher und anderen engagierten
Mitgliedern wurde 2004 ein Studenten-Workshop
gegründet. In der Industrie-Brache Kirchmann
trafen sich eine Woche täglich 30 Architekturstu-
dierende der Universitäten Aachen und Wuppertal
mit der Aufgabe und dem Blick von „Außen Ideen
und Konzepte für die Heiligenhauser Innenstadt
von morgen“ zu entwickeln.
Das war keine leichte Aufgabe denn die Innen-
stadt war geprägt durch die Bundesstraße B 227, die
als „Hauptstraße“ zweispurig die Stadt zerschnitt.
Automotoren und Abgase hatten seit Jahrzehnten
Dominanz, der Fußgänger trat in den Hintergrund.
Die Lebensqualität der Innenstadt litt extrem.





































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