Page 67 - 30 Jahre Stadtmarketing – Chronik
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Das Image einer Stadt gewinnt aber an Qualität
durch eine „menschliche“ Ausstrahlung ihres Stadt-
kerns. Funktionalität in Verbindung mit Vitalität des
Stadt-Mittelpunktes stehen stellvertretend für die
Anziehungskraft einer Stadt. Attraktivitätssteige-
rung des Stadtkerns ist kein Zauberwort sondern
eine Herausforderung. 2004 war der erste Schritt
erreicht mit dem Hoff nungsträger „Entfl echtungs-
straße“. Die Fertigstellung des ersten Teilstücks war
für alle „erfahrbar“. Sie soll zu einer erheblichen
Entlastung der Hauptstraße führen wo jahrelang
täglich über 27 000 Kraftfahrzeuge „donnerten“.
Die Verkehrsentlastung sollte die Innenstadt mit
ihren Straßen, Einkaufszentren und Plätzen endlich
„aufatmen“ lassen. Das Bild der Stadt würde sich
grundlegend ändern zur Innenstadt der Bürger,
Wandlung eines reinen Verkehrsraumes zu den
klassischen Innenstadtfunktionen.
Kommunizieren, Erleben und Versorgen
Was alles denkbar vielleicht auch machbar ist
zeigte die Studentische Planungswerkstatt als Er-
gebnisse des Workshops in dem 33seitigen reich
bebilderten publizierten Heft „Urbane Szenogra-
fien – Ideenwerkstatt in der Mitte von Heiligen-
haus.“ Herausgegeben vom Lehrstuhl und Institut
für Städtebau und Landesplanung an der RWTH
Aachen und dem Lehrstuhl für Städtebau der Ber-
gischen Universität Wuppertal.
Im Vorwort dankt der Erste/Technische Beigeord-
nete Harald Flügge für die zugesagte finanzielle
Unterstützung des Landes NRW im Rahmen der
Städtebauförderung und – als wichtigstem Partner
vor Ort – dem hiesigen Stadtmarketing (Arbeits-
kreis Industrie). „Ohne das finanzielle und persön-
liche Engagement der Arbeitskreismitglieder wäre
dieser Workshop nicht möglich gewesen.“ Das Heft
kann im Heiligenhauser Stadtarchiv ausgeliehen
werden.
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