Page 55 - 30 Jahre Stadtmarketing – Chronik
P. 55

schaft. Die Kinder tummeln sich auf dem Kirch-
platz, fahren jubelnd Auto auf dem Karussell oder
reiten stolz die bunten Pferde. Die Gastronomen
servieren draußen an festlich geschmückten Ti-
schen ihre Köstlichkeiten. Einige alte Automarken
zeigen die neuesten Modelle, die Händler bieten
Sonderangebote. Jahr für Jahr unterhalten andere
Bands mit rockigen, poppigen oder jazzigen Melo-
dien und bringen die Besucher zum Schunkeln.
Auf dem Rathausplatz zeigen die Handwerker
ihre Gewerke und der AK-Kultur innerhalb sei-
ner Flohmärkte Tausende von Büchern aus dem
Abendland, Schallplatten und CDs aus dem letzten
Jahrhundert. Da sind auch alle auswärtigen Be-
sucher und Gäste restlos überzeugt und man hört
oft „Heiligenhäuser können feiern, wir kommen
wieder“.
Zum ersten und einzigen Herbstfest an einem
verkaufsoff enen Sonntag kamen die Besucher in
Scharen. Das Programm war typisch jahreszeitlich
angesetzt und das im Blick auf die Leistungsfähig-
keit heimischer Firmen. Die besten technischen
Geräte für Garten und Landwirtschaft waren zu
besichtigen.
Typische Blumen und Pfl anzen lockten zum Kauf,
ebenfalls leibliche Genüsse wie Honig, Obst und
Gemüse, Säfte und Getränke. In den Cafés lagen
Crêpes, Schmalzbrote und Brot vom Holzbackofen
und die Gastronomen boten edle Weine an. His-
torische Trecker donnerten über die Hauptstraße
und auf dem Kirchplatz erfreute eine Hüpfburg die
kleinsten Besucher. Heimische Künstler sorgten
für die geistigen Genüsse: im arthouse des Centers
boten sie ihre Werke zum Kauf an.
55
































































   53   54   55   56   57