Page 4 - Heiligenhauser Magazin 2 2026
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die schwierige Politik im eigenen Land. Dennoch hatte die
Fröhlichkeit breiten Raum mit der Quintessenz „Die Heili-
genhauser verstehen zu feiern“. Besonderen Erfolg erlebte
der Arbeitskreis Kultur mit dem obligatorischen Bücher-
flohmarkt. Seit Jahren ist in der Presse zu lesen „Die Ware
Buch wird zunehmend ein Opfer der Digitalisierung“. Das
sah beim Bücherflohmarkt des Stadtmarketings Kultur
anders aus, Tausende von Büchern wechselten den Besit-
zer, ebenfalls beim viertägigen Stadtfest. Und die örtliche
Stadtbücherei meldet immer wieder wachsende Ausleih-
zahlen. Die Musikschule hatte mit heiteren Klängen zur
Unterhaltung bei den Festen keine Mühen gescheut und
die einzelnen Bands wurden mit donnerndem Applaus
belohnt. Frei nach dem Motto des Musikgenies Beethoven
„ Musik ist höhere Offenbarung als alle Philosophie“ Die
Zahnarztfamilie Kaiser hat über Generationen immer die
Heiligenhauser Musikszene unterstützt und bereichert.
Vorletztes Jahr gründete der Nachkomme Till mit gleich-
gesinnten Freunden die Band „Vision Stadtfest“. Die jun-
gen Studenten hatten bereits beim letzten Filmschauplatz
des Stadtmarketings im Hefelmann-Park mit abwechs-
lungsreichen Rhythmen überzeugt. Till Kaiser hatte bei der
Eröffnung des Stadtfestes mit seiner Band eine besondere
Überraschung im Gepäck. Mit sichtlicher Musizierfreude
saß Bürgermeister Kerkmann am Schlagzeug, gab bei „Eye
of the Tiger“ den flotten Rhythmus vor und begrüßte die
große Gästeschar auf besondere Art. Da kam Stimmung
auf und wurde als Bürgernähe in Vollendung mit donnern-
dem Applaus umjubelt. Die Feierfreude der Tausende von
Besuchern wurde auch durch einige Regenschauer nicht
getrübt.
Auf dem Sand des Stadtstrandes am Kirchplatz begeis-
terte die Trendsportart Airbadminton an allen vier Tagen
des Stadtfestes. Am Freitag zog die Trödelmeile „Bares
für Rares“ die Massen an. Zum einen der Highlights wurde
auf einer großen Bühne am Rathaus das Konzert mit der
Solinger Coverband Proms mit ihrer bunten Mischung
von Partymusik bis Rap. Besonderen Applaus erhielt der
Gebärdendolmetscher Thorsten Rose. Mit Gesten machte
er den Inhalt der Musik für Gehörlose erlebbar. Zur Vielfalt
des Festes hatten die Mitarbeiterinnen des verantwort-
lichen Kulturamtes Fantasie walten lassen und keine
Mühen gescheut. Die Quintessenz der Leiterin Kathrin
Neuhaus „Schön wie immer und friedlich wie immer“.

